Tunxi屯溪
Das Stadtzentrum am Zusammenfluss zweier Flüsse. Die Alte Straße mit Läden für Tee, Tusche und Pinsel ist abends belebt.
Bezirksfreie Stadt · Anhui
Huángshān
Der Name gehört einem Gebirge und einer Stadt: Granitgipfel über dem Wolkenmeer, darunter die Täler der alten Region Huizhou mit ihren Ahnenhallen, Ehrenbögen und weißen Dörfern.
Huangshan-Gebirge
Granitnadeln, an deren Kanten Kiefern wurzeln, und darunter ein Meer aus Wolken: Der Gelbe Berg ist seit Jahrhunderten das Urbild der chinesischen Berglandschaft.
Xidi und Hongcun
Zwei Dörfer, zwei Sippen, ein Baustil: In Xidi erzählen Ehrenbogen und Ahnenhalle vom Aufstieg der Familie Hu, in Hongcun lenkt ein jahrhundertealter Wasserplan jeden Tropfen durch das Dorf der Familie Wang.
Das Stadtzentrum am Zusammenfluss zweier Flüsse. Die Alte Straße mit Läden für Tee, Tusche und Pinsel ist abends belebt.
Der Ort am Südtor des Gebirges ist Standquartier für Wanderer; von hier fahren Busse zu den Seilbahnen.
Das abgeschiedene Tal mit Xidi und Hongcun bewahrt die dichteste Folge historischer Dörfer der Region.
Der alte Verwaltungssitz von Huizhou mit Stadtmauer, Ehrenbögen und der Heimat der She-Tuschesteine.
Huangshan gehört zur Provinz Anhui (安徽). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Dutzende Gipfel aus hellem Granit, von Erosion zu Nadeln und Türmen geformt. Die höchsten sind Lianhua Feng, Guangming Ding und Tiandu Feng.
Nach Regen und in kühlen Nächten füllen Wolken die Täler, aus denen nur die Gipfel ragen – das Motiv unzähliger Tuschebilder.
Unterhalb der Berge liegen enge Flusstäler mit Reisterrassen, Teegärten und Dörfern, lange nur über Pässe und Flüsse erreichbar.
221–206 v. Chr.Qin-Dynastie
Mit der Reichseinigung entstanden die Kreise She und Yi. Ihre Namen tragen die Verwaltungseinheiten bis heute.
Kaiser Xuanzong gab dem Berg Yi den Namen Huangshan, zu Ehren des Gelben Kaisers, der hier der Legende nach nach dem Elixier der Unsterblichkeit suchte.
1121Song-Dynastie
Die Präfektur erhielt den Namen Huizhou. Aus ihr gingen Gelehrte, Beamte und Handelsfamilien hervor, deren Geld die Dörfer prägte.
1616 und 1618Ming-Dynastie
Der Reisende Xu Xiake bestieg den Huangshan zweimal und beschrieb ihn in seinen Tagebüchern als unvergleichlich – seither gilt er als der schönste Berg Chinas.
17. Jh.Qing-Dynastie
Maler wie Hongren begründeten die Xin'an-Schule, die den Huangshan in sparsamen, klaren Tuschelinien festhielt.
黄山风景区
Steinstufen, Seilbahnen und Aussichtspunkte wie der Gipfel des Lichts und die Begrüßungskiefer. Der Westmeer-Canyon ist der spektakulärste Wanderweg.
宏村
Das Dorf wurde nach einem Wasserplan angelegt: Kanäle führen zu Mondteich und Südsee, in denen sich die weißen Häuser spiegeln.
西递
Dorf der Familie Hu mit steinernem Ehrenbogen am Eingang, schmalen Gassen und reich geschnitzten Innenhöfen.
屯溪老街
Lange Ladenstraße mit Häusern im Huizhou-Stil, in der Tee, Tusche, Tuschesteine und Imbisse verkauft werden.
棠樾牌坊群
Sieben steinerne Ehrenbögen in einer Reihe, errichtet für Tugenden wie Loyalität, Pietät und Keuschheit – Stein gewordene Moral der Kaiserzeit.
齐云山
Daoistischer Berg im Kreis Xiuning aus rotem Sandstein, mit Grotten, Felsinschriften und Tempeln.
Der Fisch wird gesalzen und einige Tage fermentiert, dann geschmort – ein Gericht, das mit Händlern auf dem Weg aus den Bergen entstanden sein soll.
Mehr dazu →Bauchfleisch, lange mit Sojasauce und Zucker geschmort, oft mit getrockneten Bambussprossen.
Mehr dazu →Tofu mit weißem Schimmelflaum, in der Pfanne gebraten und mit Chilisauce gegessen.
Kleine, knusprige Fladen mit Fleisch- oder Gemüsefüllung, die ihren Namen von der goldbraunen Farbe haben.
Holz-, Stein- und Ziegelschnitzerei schmücken Tore, Balken und Fenster der Häuser – mit Szenen aus Opern und Legenden.
Hui-Tusche aus Kiefernruß und She-Tuschesteine aus dunklem Schiefer gehören zu den vier Schätzen des Studierzimmers.
Mehr dazu →Keemun aus Qimen ist einer der bekanntesten Schwarztees Chinas; Huangshan Maofeng und Taiping Houkui sind Grüntees aus den Hängen am Berg.
Mehr dazu →Gebirge, Welterbe-Dörfer und Altstädte machen den Tourismus zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Stadt.
Anbau und Verarbeitung von Grün- und Schwarztee prägen die Kreise Qimen, Huangshan und She.
Werkstätten für Tusche, Tuschesteine und Schnitzerei führen alte Techniken fort und verkaufen an Kalligraphen und Sammler.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 黄山 | Huángshān | „Gelber Berg“ |
| 徽州 | Huīzhōu | historische Region |
| 云海 | yúnhǎi | Wolkenmeer |
| 迎客松 | Yíngkèsōng | Begrüßungskiefer |
| 牌坊 | páifāng | Ehrenbogen |
| 祠堂 | cítáng | Ahnenhalle |
| 祁门红茶 | Qímén hóngchá | Keemun-Schwarztee |
Beides. Das Gebirge heißt seit der Tang-Zeit Huangshan; 1987 erhielt auch die Stadt, die das alte Huizhou verwaltet, diesen Namen. Ihr Zentrum ist Tunxi, das Gebirge liegt rund eine Busstunde nördlich.
Mindestens zwei Tage: einen für Aufstieg und Gipfelwege mit Übernachtung oben, einen für Sonnenaufgang und Abstieg. Wer die Dörfer Xidi und Hongcun sehen will, rechnet einen weiteren Tag.
Ja, Steinstufenwege führen von Süden und Osten auf das Gipfelplateau. Der Aufstieg dauert mehrere Stunden; viele kombinieren Seilbahn und Fußweg.
Sie bewahren Anlage, Wasserwege und Häuser der Ming- und Qing-Zeit fast vollständig. Die Wohnhäuser mit Innenhof, Schnitzwerk und Stufengiebeln zeigen den Wohlstand der Huizhou-Kaufleute.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
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