Shizhong und Altstadt市中区
Das Zentrum liegt auf einer Landzunge zwischen Min und Dadu. Am Ufer verläuft eine Promenade mit Blick hinüber zum Lingyun Shan und dem Buddha.
Bezirksfreie Stadt · Sichuan
Lèshān
Wo Min, Dadu und Qingyi zusammenfließen, sitzt ein Buddha, so hoch wie die Felswand selbst. Hinter der Stadt steigt der Emei Shan auf, der Berg des Bodhisattva Puxian.
Das Zentrum liegt auf einer Landzunge zwischen Min und Dadu. Am Ufer verläuft eine Promenade mit Blick hinüber zum Lingyun Shan und dem Buddha.
Die kreisfreie Stadt am Fuß des heiligen Berges mit dem Tempel Baoguo Si als Tor zum Emei Shan. Hier übernachten die meisten Bergwanderer.
Mehr dazu →Der Kreis nördlich der Stadt ist für handgeschöpftes Bambuspapier für Kalligraphie und für die Tausend-Buddha-Klippe am Qingyi-Fluss bekannt.
Alte Salzorte am Min Jiang mit Speicherhäusern und Uferstraßen; in Qianwei steht der größte Konfuziustempel Sichuans.
Leshan gehört zur Provinz Sichuan (四川). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Unterhalb der Stadt vereinen sich Dadu und Qingyi mit dem Min. Die Strömung war einst gefürchtet – der Buddha sollte sie bändigen.
Die Uferhügel bestehen aus weichem rotem Sandstein. Er ließ sich gut bearbeiten, verwittert aber rasch – daher die ständige Pflege der Figur.
Mild und feucht mit häufigem Dunst, heißen Sommern und kurzen, grauen Wintern mit seltenem Frost.
25–220Östliche Han-Dynastie
In die Felsen am Mahao-Fluss wurden Grabkammern gehauen. Ein Relief darin zeigt eine sitzende Figur, die als eine der frühesten Buddha-Darstellungen Chinas gilt.
713–803Tang-Dynastie
Der Mönch Haitong begann, den Großen Buddha aus der Klippe zu hauen, um Schiffer vor der Strömung zu schützen. Erst Jahrzehnte nach seinem Tod war die Figur vollendet.
960–1279Song-Dynastie
Jiazhou war Handelsplatz für Salz, Holz und Seide. Dichter wie Su Shi aus dem nahen Meishan besuchten den Lingyun Shan und rühmten die Landschaft.
1644–1911Qing-Dynastie
Die Salzsiedereien von Wutongqiao und Qianwei blühten. Kaufleute aus anderen Provinzen bauten Gildehäuser am Fluss.
乐山大佛
Der sitzende Maitreya blickt über die drei Flüsse. Ein steiler Treppenweg führt an seiner Seite hinab zu den Füßen; vom Boot aus sieht man die ganze Figur.
峨眉山
Einer der vier heiligen Berge des chinesischen Buddhismus, mit Klöstern vom Fuß bis zum Goldenen Gipfel.
凌云寺
Das Kloster auf dem Hügel über dem Buddha, mit Hallen der Qing-Zeit und einer Pagode, die weit über den Fluss sichtbar ist.
乌尤寺
Auf einer Hügelinsel neben dem Lingyun Shan, über eine Brücke erreichbar. Bekannt ist die Halle mit Hunderten Arhat-Figuren.
麻浩崖墓
Gräber der Han-Zeit mit Reliefs aus dem Alltag, in den Fels unweit des Buddha gehauen. Ein kleines Museum erklärt die Funde.
夹江千佛岩
Zahlreiche Nischen mit Buddhafiguren vor allem der mittleren und späten Tang-Zeit an einer Uferwand des Qingyi-Flusses – ruhiger als der große Nachbar.
犍为文庙
Der größte Konfuziustempel Sichuans, gegründet in der Song-Zeit und in der Ming-Zeit neu errichtet: Ehrenmauer, Lingxing-Tor, halbmondförmiger Teich und die Dacheng-Halle in strenger Achse.
Gekochtes Huhn, Innereien und Gemüse auf Bambusspießen, kalt in einer Schale mit Chiliöl und Sichuan-Pfeffer serviert. Abgerechnet wird nach Spießen.
Mehr dazu →Rindfleisch und Innereien in einer klaren, kräutrigen Brühe. Der Name erinnert an Gäste, die mit hochgelegtem Bein am Straßenrand aßen.
Geräucherte Ente mit einer glänzenden Zuckerkruste auf der Haut – ein Mitbringsel aus Leshan.
Flacher Grüntee von den Hängen des Emei Shan, dessen Blätter an Bambusblätter erinnern.
Mehr dazu →Buddha und Emei Shan machen Leshan seit der Tang-Zeit zum Ziel von Pilgern. Mönche, Klosterküchen und Weihrauch prägen die Wege bis heute. Li Bai besang den Mond über dem Emei Shan und dem Fluss Pingqiang, dem heutigen Qingyi.
In Jiajiang wird Papier noch aus Bambusfasern geschöpft und für Kalligraphie und Malerei verkauft.
Mehr dazu →Die Soleförderung am Min Jiang brachte Wohlstand; Gildehäuser und Brücken erinnern an die Salzhändler.
Buddha und Emei Shan ziehen ganzjährig Besucher an; Hotels, Klosterherbergen und Bootsfahrten leben davon.
Leshan ist ein Standort für die Herstellung von Polysilizium, dem Grundstoff für Solarzellen.
An den Hängen um Emeishan und Jiajiang werden Grüntee und Bambus angebaut und verarbeitet.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 乐山 | Lèshān | „Freudenberg“, Stadtname |
| 嘉州 | Jiāzhōu | alter Name der Stadt |
| 大佛 | dàfó | Großer Buddha |
| 弥勒 | Mílè | Maitreya, der zukünftige Buddha |
| 崖墓 | yámù | Klippengrab |
| 钵钵鸡 | bōbōjī | Bobo-Huhn |
| 三江 | sān jiāng | die drei Flüsse |
Mit dem Schnellzug nach Leshan und weiter mit Stadtbus oder Taxi zum Lingyun Shan. Ein Tagesausflug ist gut machbar; wer den Emei Shan anschließt, bleibt über Nacht.
Ja, denn erst vom Fuß der Klippe wird die Größe der Figur spürbar. Der Treppenweg ist schmal und steil; an vollen Tagen dauert das Warten länger als der Weg.
Ja. Der Berg liegt in der kreisfreien Stadt Emeishan, die zu Leshan gehört. UNESCO führt Berg und Buddha seit 1996 als eine gemeinsame Welterbestätte.
Bobo-Huhn aus der Schale mit Chiliöl, Qiaojiao-Rindfleisch in Kräuterbrühe, süße Ente und Tofu-Pudding. Die Imbissstraßen im Zentrum sind abends voll.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Pandas, scharfe Küche, Chengdu und Chongqing.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Genuss
Grün, Weiß, Gelb, Oolong, Schwarz, Pu-Erh — die sechs Teefamilien und die Kunst der Zubereitung.