Gipfelfahrt mit Bus und Seilbahn
Vom Busbahnhof bei Baoguo Si nach Leidongping, zu Fuß zur Seilbahnstation Jieyindian und hinauf zum Goldenen Gipfel. Der einfachste Weg zu Aussicht und Tempeln oben.
Heiliger Berg · Sichuan
Éméi Shān · Lèshān Dàfó
Ein Pilgerberg, der vom subtropischen Wald bis über die Wolken reicht, und ein Buddha, der seit der Tang-Zeit über drei Flüsse wacht: zwei Stätten, ein Welterbe.
Auf der Gipfelterrasse steht eine vergoldete Figur des Puxian mit zehn Gesichtern auf Elefanten. Von hier sieht man bei klarer Luft die Schneeberge im Westen.
Das Kloster am Fuß des Berges ist das Tor für Pilger. In seinen Hallen beginnen die meisten Wanderungen.
In einer Ziegelhalle ohne Balken steht ein Puxian aus Bronze auf einem weißen Elefanten, gegossen in der frühen Song-Zeit.
Zwei Bäche vereinen sich unter einem Pavillon; das Rauschen gab dem Ort den Namen „Klang des klaren Wassers“.
An einer Schlucht leben Tibet-Makaken, die Wanderer ohne Scheu umringen. Essen verstauen und nichts in der Hand tragen.
Ein Kloster auf einem Grat, wo der Elefant des Puxian der Legende nach gebadet wurde. Beliebter Übernachtungsort für Wanderer.
Der sitzende Maitreya ist aus der Uferklippe gehauen. Ein Treppenweg führt an seiner Seite bis zu den Füßen hinab.
Die Klöster auf den Hügeln über dem Buddha verbinden sich zu einem Rundgang mit Blick über die Flüsse.
Vom Busbahnhof bei Baoguo Si nach Leidongping, zu Fuß zur Seilbahnstation Jieyindian und hinauf zum Goldenen Gipfel. Der einfachste Weg zu Aussicht und Tempeln oben.
Von Wannian Si über Xixiang Chi und Leidongping zum Gipfel, mit Übernachtung in einem Kloster. Viele Tausend Stufen; wer mag, fährt ein Stück mit Bus oder Seilbahn.
Von Wuxiangang zum Qingyin-Pavillon, durch die Schlucht zum Affental und zurück – schattig, grün und ohne Höhenstress.
Vom Nordtor über den Lingyun-Tempel zum Kopf des Buddha, über die Treppe hinab zu den Füßen und weiter zum Wuyou-Tempel. Alternativ zeigt eine Bootsfahrt die Figur von vorn.
春Frühling
Rhododendren und Azaleen blühen an den oberen Hängen, unten ist es schon warm. Der Gipfel bleibt bis in den April kalt.
夏Sommer
Am Gipfel angenehm kühl, im Tal schwül. Viel Regen und Nebel, dafür oft Wolkenmeer; Schulferien bringen volle Wege.
秋Herbst
Klare Tage, buntes Laub im mittleren Berg und gute Chancen auf Fernsicht. Die Feiertagswoche Anfang Oktober meiden.
冬Winter
Schnee und Raureif auf dem Gipfel, Steigeisen werden verliehen. Unten bleibt es mild und still.
Vom immergrünen Laubwald am Fuß über Mischwald bis zu Nadelwald und Zwergsträuchern am Gipfel – auf einem Berg wechseln die Klimazonen mehrfach.
Der Berg beherbergt eine ungewöhnlich große Zahl von Pflanzenarten, darunter viele, die nur hier vorkommen, und alte Bestände von Taschentuchbäumen.
Neben den Makaken leben Kleine Pandas, Fasane und zahlreiche Schmetterlinge und Frösche in den Wäldern.
Steht die Sonne im Rücken und liegt Nebel unter dem Gipfel, erscheint ein Regenbogenring um den eigenen Schatten. Pilger deuten ihn als Zeichen des Buddha.
Am Großen Buddha treffen Min Jiang, Dadu He und Qingyi Jiang zusammen; ihre Strömung war für Schiffe einst gefährlich.
1. Jh.Östliche Han-Dynastie
Der Überlieferung nach entstand am Emei Shan eines der ersten buddhistischen Heiligtümer Chinas. Vorher galt der Berg als Sitz daoistischer Unsterblicher.
713–803Tang-Dynastie
Der Mönch Haitong begann den Großen Buddha aus der Klippe zu hauen. Nachfolger vollendeten die Figur, einst geschützt von einem vielstöckigen Holzbau.
Der Kaiserhof ließ die Bronzefigur des Puxian auf dem weißen Elefanten gießen, die heute im Wannian-Tempel steht.
14.–19. Jh.Ming- und Qing-Dynastie
Dutzende Klöster entstanden vom Fuß bis zum Gipfel. Mönche und Laien pflegten auch eine eigene Kampfkunst, die als Emei-Schule bekannt wurde.
乐山
Uferpromenade, Imbissstraßen mit Bobo-Huhn und Qiaojiao-Rindfleisch und die Klippengräber von Mahao.
Die Klöster am Berg bieten vegetarische Mahlzeiten mit Tofu, Bergpilzen und Bambussprossen an.
Der Tee des Berges: In Teestuben zwischen den Klöstern wird er im Glas aufgegossen, wo die flachen Blätter senkrecht im Wasser stehen.
Mehr dazu →Nach dem Buddha lohnt ein Abend in den Imbissstraßen von Leshan.
Mehr dazu →Puxian steht für tätige Hingabe und reitet auf einem weißen Elefanten. Pilger steigen mit Räucherstäbchen von Kloster zu Kloster.
Neben Shaolin und Wudang gilt Emei als eine der großen Schulen der chinesischen Kampfkunst, bekannt für weiche, schnelle Techniken.
Mehr dazu →Li Bai schrieb über den Halbmond über dem Emei Shan; der Vers gehört zu den bekanntesten Gedichten über Sichuan.
Mehr dazu →Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 峨眉山 | Éméi Shān | Emei-Berg |
| 普贤 | Pǔxián | Bodhisattva Samantabhadra |
| 金顶 | Jīndǐng | Goldener Gipfel |
| 佛光 | fóguāng | Buddhalicht |
| 大佛 | dàfó | Großer Buddha |
| 索道 | suǒdào | Seilbahn |
| 猴子 | hóuzi | Affe |
Zwei bis drei Tage: einen für den Großen Buddha in Leshan, einen oder zwei für den Berg mit Übernachtung am Gipfel oder in einem Kloster. Mit Bus und Seilbahn schafft man den Goldenen Gipfel auch an einem Tag.
Sie sind an Menschen gewöhnt und reißen Essen und Taschen an sich. Nichts füttern, Tüten verstauen und Abstand halten – dann bleibt es meist bei Neugier.
Ein farbiger Lichtring um den eigenen Schatten auf einer Nebelwand, wenn die Sonne im Rücken steht. Am Goldenen Gipfel tritt er häufig am Nachmittag auf.
Beide sind Teil derselben buddhistischen Landschaft im Süden des Sichuan-Beckens. Die UNESCO würdigt die Verbindung von Natur, Klöstern und Felskunst als Ganzes.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Pandas, scharfe Küche, Chengdu und Chongqing.
Stadt · Sichuan
Wo Min, Dadu und Qingyi zusammenfließen, sitzt ein Buddha, so hoch wie die Felswand selbst. Hinter der Stadt steigt der Emei Shan auf, der Berg des Bodhisattva Puxian.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Kampfkunst
Kung Fu, Wushu, Tai Chi und ihre Schulen.
Genuss
Grün, Weiß, Gelb, Oolong, Schwarz, Pu-Erh — die sechs Teefamilien und die Kunst der Zubereitung.