Yongding永定区
Das Stadtzentrum am Li-Fluss mit Bahnhof, Talstation der Tianmen-Seilbahn und dem Tujia-Folklorepark.
Bezirksfreie Stadt · Hunan
Zhāngjiājiè
Eine Stadt, die nach ihrem Wald benannt wurde: Rings um das Tal des Li-Flusses stehen Sandsteintürme im Nebel, und über der Stadt öffnet sich im Fels das Himmelstor.
Wulingyuan
Tausende schmale Türme aus Sandstein, jeder mit Kiefern gekrönt, stehen dicht an dicht in einem Meer aus Wald und Nebel – eine Landschaft, die wie gemalt wirkt.
Laosicheng
In einer Flussschleife tief im Wuling-Gebirge liegen die Mauern einer Stadt, von der aus eine Tujia-Familie sechs Jahrhunderte lang ihre Täler regierte.
Das Stadtzentrum am Li-Fluss mit Bahnhof, Talstation der Tianmen-Seilbahn und dem Tujia-Folklorepark.
Der Bezirk um das Welterbegebiet, gut eine Busstunde nördlich des Zentrums. Hier liegen die meisten Hotels für den Park und die Ladenstraße Xibu Jie.
Ländliche Kreise mit Tujia- und Bai-Dörfern. In Cili liegen Karsthöhlen, in Sangzhi werden Volkslieder und Festtänze gepflegt.
Zhangjiajie gehört zur Provinz Hunan (湖南). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Dicht bewaldete Bergketten mit tief eingeschnittenen Tälern. Aus Quarzsandstein hat die Erosion hier Säulen, Wände und natürliche Brücken geformt.
Der Li fließt durch die Stadt nach Osten zum Dongting-See. In seinen Seitentälern liegen Dörfer, Reisterrassen und Stauseen.
Feucht und mild, mit viel Nebel und Regen im Frühling. Im Sommer ist es in den Bergen kühler als in Changsha, im Winter kann Schnee fallen.
206 v. Chr.–220Han-Dynastie
Das Gebiet gehörte zur Kommandantur Wuling, deren Name bis heute im Gebirge und im Welterbegebiet fortlebt.
14.–17. Jh.Ming-Dynastie
Die Überlieferung verbindet den Namen Zhangjiajie, „Grenzland der Familie Zhang“, mit einer Familie, der die Waldgebiete zur Nutzung überlassen wurden.
13.–18. Jh.Yuan- bis Qing-Zeit
Erbliche Tusi-Häuptlinge der Tujia verwalteten die Bergtäler im Auftrag des Kaiserhofs. Ihre bekannteste Residenz, Laosicheng, liegt im benachbarten Yongshun.
18. Jh.Qing-Dynastie
Unter Kaiser Yongzheng wurden die Tusi-Gebiete in reguläre Kreise umgewandelt und der Provinzverwaltung direkt unterstellt.
武陵源
Das Welterbegebiet umfasst den Waldpark Zhangjiajie, Yuanjiajie, Tianzi Shan, Yangjiajie und das Suoxi-Tal – mehrere Tage Wege zwischen den Säulen.
天门山
Der Tafelberg über der Stadt mit einem natürlichen Felsentor, das über eine lange Treppe erreichbar ist. Oben verlaufen Glaspfade an der Felswand.
通天大道
Die Bergstraße windet sich in 99 Kehren zum Himmelstor hinauf; Shuttlebusse fahren sie im Rahmen des Bergtickets.
张家界大峡谷
Eine enge Schlucht mit Wasserfällen, über die eine Glasbodenbrücke gespannt ist; der Weg führt durch den Canyon, ein Abschnitt wird per Boot auf einem See zurückgelegt.
黄龙洞
Eine weitläufige Karsthöhle mit Tropfsteinsälen und unterirdischem Fluss, der per Boot befahren wird, am Rand des Welterbegebiets.
土家风情园
Nachgebaute Stelzenhäuser, Brokatweberei und Aufführungen von Tänzen und Liedern der Tujia im Stadtzentrum.
Über dem Herdfeuer der Stelzenhäuser geräuchertes Schweinefleisch, gebraten mit Chili, Bambussprossen oder Farn.
Ein Eintopf, in dem Innereien, Räucherfleisch und Tofu zusammen am Tisch köcheln – das Alltagsgericht der Tujia-Wirtshäuser.
Süßer Reiswein wird in Schalen gereicht; aus den Blättern einer wilden Rebe brühen die Bergdörfer einen hellen, leicht süßen Tee.
Beim Tanz der Tujia schwingen Arme und Beine derselben Seite gleichzeitig. Er wird zu Neujahr und bei Festen auf dem Dorfplatz getanzt.
Die Tujia weben farbige Decken mit geometrischen Mustern; traditionell brachte eine Braut ihr selbst gewebtes Stück in die Ehe.
Wechselgesänge über Arbeit, Liebe und Landschaft, bei der Feldarbeit und Festen gesungen, oft von Mann und Frau im Dialog.
Mehr dazu →Der Fremdenverkehr ist der wichtigste Wirtschaftszweig. Hotels, Gastronomie, Transport und Kunsthandwerk hängen am Welterbegebiet und am Tianmen Shan.
In den Tälern werden Reis, Zitrusfrüchte, Kiwis und Beerentee angebaut; Räucherfleisch und Pilze sind beliebte Mitbringsel.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 张家界 | Zhāngjiājiè | Zhangjiajie |
| 大庸 | Dàyōng | früherer Name der Stadt |
| 武陵源 | Wǔlíngyuán | Welterbegebiet |
| 天门山 | Tiānmén Shān | „Berg des Himmelstors“ |
| 土家族 | Tǔjiāzú | Tujia |
| 吊脚楼 | diàojiǎolóu | Stelzenhaus |
| 摆手舞 | bǎishǒuwǔ | Schwingtanz der Tujia |
| 澧水 | Lǐ Shuǐ | Li-Fluss |
Beides. Zhangjiajie ist eine Stadt im Nordwesten Hunans und zugleich der Name des Nationalen Waldparks, der den Kern des Welterbegebiets Wulingyuan bildet. Stadtzentrum und Parkeingang liegen gut eine Busstunde auseinander.
Drei Tage sind sinnvoll: zwei für Wulingyuan, einer für den Tianmen Shan. Mit Grand Canyon oder Huanglong-Höhle kommt ein weiterer Tag hinzu.
Ein Tafelberg direkt über der Stadt mit einem natürlichen Felsentor. Eine Seilbahn führt vom Zentrum hinauf, oben verlaufen Wege und Glasstege an der Felswand; eine Treppe führt zum Tor.
Per Flug nach Zhangjiajie Hehua oder mit dem Schnellzug aus Changsha über Changde. Aus Fenghuang und Huaihua bestehen Bahnverbindungen im Süden.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Südlich des Dongting-Sees fließen vier Flüsse durch ein Land aus Reisfeldern, Bergwäldern und Sandsteintürmen – Heimat einer der schärfsten Küchen Chinas und alter Akademien.
Stadt · Hunan
Holzhäuser auf Pfählen spiegeln sich im grünen Tuo-Fluss, darüber eine Mauer aus rotem Sandstein – und in den Dörfern ringsum klingt der Silberschmuck der Miao.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.