Besuch der Grotten
Ein Weg führt die Terrasse entlang; eine Auswahl von Höhlen ist geöffnet. Die Innenräume sind klein und schwach beleuchtet.
Grotten · Xinjiang
Bǎizīkèlǐkè Qiānfódòng
Über einem grünen Flusstal in den roten Flammenbergen reihen sich Höhlentempel in die Klippe. Ihre Wandbilder zeigen Gelübdeszenen des künftigen Buddha und Stifter in prächtigen Gewändern.
Die Höhlen öffnen sich auf einer Terrasse hoch über dem Fluss, dessen Ufer mit Pappeln und Weiden grün sind – ein starker Kontrast zu den kahlen roten Hängen.
Großformatige Szenen zeigen den künftigen Buddha, der vor einem Buddha der Vergangenheit ein Gelübde ablegt. Sie gehören zu den bekanntesten Motiven der Grotten.
Uigurische Prinzen und Prinzessinnen in langen Gewändern und hohen Kopfbedeckungen erscheinen als Stifter der Höhlen – Quellen für Kleidung und Hofkultur.
Neben den Bildern stehen Inschriften in uigurischer und chinesischer Schrift, die Stifter und Szenen benennen.
Auf dem Weg zu den Grotten durchquert man die gefurchten roten Hänge, die in der „Reise nach Westen“ Sun Wukong und der Prinzessin mit dem Eisenfächer als Schauplatz dienen.
Das Lehmdorf in einer benachbarten Schlucht besitzt ebenfalls frühe buddhistische Höhlen und alte Wohnhäuser.
Ein Weg führt die Terrasse entlang; eine Auswahl von Höhlen ist geöffnet. Die Innenräume sind klein und schwach beleuchtet.
Mit dem Auto von Turpan zu den Flammenbergen, weiter nach Bezeklik, dann zur Ruinenstadt Gaochang und den Gräbern von Astana; mit Zeit auch nach Tuyoq.
春Frühling
Mild und gut für Ausflüge, gelegentlich staubig. Im Flusstal treiben die Bäume aus.
夏Sommer
Die Flammenberge heizen sich stark auf. Früh am Morgen kommen; in den Höhlen ist es etwas kühler.
秋Herbst
Die angenehmste Zeit: klares Licht auf den roten Hängen, gelbe Pappeln im Tal.
冬Winter
Kalt, aber sonnig und fast menschenleer. Die Farben der Berge wirken im tiefen Licht besonders kräftig.
Ein Fluss hat sich durch die Flammenberge geschnitten. An seinen Ufern wachsen Bäume, oberhalb bleibt der Fels kahl – ideale Lage für Mönche, die Wasser und Abgeschiedenheit suchten.
6.–7. Jh.Königreich Gaochang
Die ersten Höhlen entstanden in der Zeit, als in Gaochang eigene Königsfamilien regierten.
640–8. Jh.Tang-Dynastie
Unter der Tang-Verwaltung in Xizhou wurde das Kloster erweitert.
9.–13. Jh.Uigurisches Königreich Gaochang
Die uigurischen Könige machten Bezeklik zu einem ihrer wichtigsten Klöster. Aus dieser Zeit stammen die meisten erhaltenen Malereien und die Stifterbildnisse.
um 1905Späte Qing-Zeit
Um 1905 wurden viele Wandbilder abgenommen. Viele Wandmalereien befinden sich heute in Museen außerhalb Chinas.
高昌故城
Die Königsstadt, deren Herrscher die Höhlen stifteten, liegt nur ein kurzes Stück weiter südlich.
交河故城
Die gegrabene Lehmstadt am anderen Ende der Oase ergänzt den Besuch.
Die Maler verbanden Einflüsse aus Zentralasien und dem Tang-China zu einem eigenen Stil mit kräftigen Rot- und Grüntönen und fein gezeichneten Gewändern.
Der Roman lässt Xuanzangs Pilgerreise mit Sun Wukong durch die Flammenberge führen. Am Aussichtspunkt der Flammenberge erinnern Figuren an diese Episode.
Mehr dazu →Flughäfen
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Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 柏孜克里克 | Bǎizīkèlǐkè | Bezeklik |
| 千佛洞 | qiānfódòng | „Tausend-Buddha-Höhlen“ |
| 火焰山 | Huǒyàn Shān | Flammenberge |
| 誓愿图 | shìyuàntú | Gelübdebild |
| 供养人 | gòngyǎngrén | Stifter |
| 回鹘 | Huíhú | Uiguren (historische Schreibung) |
Höhlentempel mit Resten von Wandmalereien, vor allem aus der Zeit der uigurischen Könige von Gaochang: Gelübdebilder, Buddhafiguren und Stifterbildnisse, dazu die Lage über der Schlucht in den Flammenbergen.
Viele Wandmalereien befinden sich heute in Museen außerhalb Chinas. Andere Teile wurden im Lauf der Jahrhunderte beschädigt.
Am einfachsten mit einem Fahrer von Turpan aus, kombiniert mit Flammenbergen, Gaochang und Astana. Öffentliche Busse sind selten.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Autonome Region
Schneegipfel über Wüstenrändern, Pappelalleen und Weinlauben in den Oasen, Basare zwischen Lehmhäusern: Xinjiang war zwei Jahrtausende lang Drehscheibe der Seidenstraße zwischen China, Indien, Persien und Steppe.
Stadt · Xinjiang
In einer der tiefsten Senken der Erde, zwischen rot glühenden Bergen, verwandelt Schmelzwasser aus dem Tian Shan eine Wüste in Weingärten – umgeben von Lehmstädten, in denen einst Könige, Mönche und Kaufleute lebten.
Literatur
Traum der roten Kammer, Reise in den Westen, Räuber vom Liang-Schan-Moor, Drei Reiche.