Altstadt老城
Das Altstadtviertel der Ming- und Qing-Zeit mit dem wiederaufgebauten Lijing-Tor und Imbissgassen ist abends am lebendigsten.
Bezirksfreie Stadt · Henan
Luòyáng
Zwischen Bergen und dem Luo-Fluss residierten Zhou-Könige, Han-Kaiser und Wu Zetian. Heute locken Buddhagrotten, der der Überlieferung nach älteste buddhistische Tempel Chinas und jeden April ein Meer aus Pfingstrosen.
Das Altstadtviertel der Ming- und Qing-Zeit mit dem wiederaufgebauten Lijing-Tor und Imbissgassen ist abends am lebendigsten.
Wo Palast und Mingtang der Tang standen, zeigen Rekonstruktionen die Dimension der alten Kaiserstadt; der Palastbezirk ist abends beleuchtet.
Der neue Süden jenseits des Luo-Flusses mit Luoyang-Museum und Ausfallstraße zu den Longmen-Grotten.
Luoyang gehört zur Provinz Henan (河南). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Luoyang liegt in einem Becken, geschützt vom Mang Shan im Norden und den Bergen um das Longmen-Tor im Süden – eine natürliche Festung, die Herrscher über Jahrtausende anzog.
Der Luo durchfließt die Stadt, der Yi schneidet südlich das Longmen-Tor durch die Hügel. Beide münden gemeinsam in den Gelben Fluss.
Warme Frühlinge, heiße Sommer und kalte, trockene Winter. Die Pfingstrosenblüte im April fällt in die schönste Reisezeit.
770–256 v. Chr.Östliche Zhou
Nach dem Verlust der Westhauptstadt verlegten die Zhou-Könige ihren Hof nach Luoyang. Der Überlieferung nach traf Konfuzius hier Laozi, den Archivar des Hofes.
25–220Östliche Han
Luoyang wurde Hauptstadt der Han. Hier stand die kaiserliche Akademie, und der Überlieferung nach brachten zwei Mönche auf einem weißen Pferd buddhistische Schriften in die Stadt.
220–316Wei und Jin
Unter Wei und Westlicher Jin blieb Luoyang Hauptstadt. Als Zuo Sis Hymne auf die drei Hauptstädte erschien, wurde Papier so begehrt, dass es sprichwörtlich teuer wurde.
494–534Nördliche Wei
Kaiser Xiaowen verlegte die Hauptstadt nach Luoyang. Mit dem Umzug begann die Arbeit an den Longmen-Grotten; die Stadt zählte Hunderte Klöster.
605–907Sui und Tang
Die Sui legten Luoyang neu an und machten es zum Knoten des Kaiserkanals. Wu Zetian regierte von hier als „Göttliche Hauptstadt“; Bai Juyi verbrachte seine letzten Jahre in der Stadt.
960–1911Song bis Qing
Als Westliche Hauptstadt der Song blieb Luoyang Sitz von Gelehrten und Gärten. Später verlor es an Rang, blieb aber Präfekturstadt am Weg nach Xi'an.
龙门石窟
Buddhafiguren in Tausenden Nischen zu beiden Seiten des Yi-Flusses, darunter der große Vairocana-Buddha im Fengxian-Tempel.
白马寺
Der Überlieferung nach unter den Östlichen Han gegründet; in den Anlagen stehen auch Hallen im indischen, thailändischen und burmesischen Stil.
关林
Grabtempel des Generals Guan Yu, dessen Haupt der Überlieferung nach hier bestattet ist; Ziel vieler Pilger.
洛阳博物馆
Funde aus den Hauptstädten von Xia bis Tang: Bronzen aus Erlitou, Grabkeramik und dreifarbige Tang-Figuren.
应天门 · 明堂
Rekonstruiertes Yingtian-Tor und Mingtang über den Fundamenten der Tang-Palastanlage, mit Ausstellungen zur Stadtgeschichte.
洛阳古墓博物馆
Am Mang Shan wurden Grabkammern von der Han- bis zur Song-Zeit mit Wandmalereien originalgetreu wieder aufgebaut.
定鼎门 · 含嘉仓 · 回洛仓
Grabungsstätten der Sui-Tang-Hauptstadt: das Südtor Dingding und die Getreidespeicher Hanjia und Huiluo. Sie gehören zu den Welterbestätten Seidenstraße und Kaiserkanal.
二里头遗址
Die Palaststadt bei Yanshi, oft mit der Xia verbunden, hat ein eigenes Museum mit frühen Bronzen und Türkis-Arbeiten.
Gerichte in Brühe folgen in festgelegter Reihenfolge aufeinander. Den Anfang macht oft ein Rettichgericht, das an einen Schwalbennest-Teller erinnert.
Zum Frühstück Rindfleisch-, Hammel- oder Tofusuppe mit Fladenbrot – in der Altstadt gibt es ganze Straßen voller Suppenküchen.
Zur Blütezeit gibt es Gebäck und Tee mit Pfingstrosenblüten; die Blüten selbst sind ein beliebtes Mitbringsel.
Seit der Tang-Zeit gilt die Pfingstrose als „Königin der Blumen“, und die Sorten aus Luoyang waren schon zur Song-Zeit berühmt. Im April blühen sie in Parks und Gärten.
Dreifarbig glasierte Grabfiguren von Pferden, Kamelen und Musikanten wurden in Luoyang gefunden; Werkstätten stellen sie nach alten Vorbildern her.
Mehr dazu →Vom Tempel des Weißen Pferdes bis zu den Longmen-Grotten erzählt Luoyang die frühe Geschichte des chinesischen Buddhismus. Xuanzang stammte aus Yanshi bei Luoyang.
Luoyang ist ein alter Standort für Traktoren, Wälzlager, Bergbau- und Glasmaschinen.
Im Umland werden Molybdän und andere Metalle abgebaut; die Stadt ist Sitz eines bedeutenden Bergbaukonzerns.
Longmen, Pfingstrosenfest und rekonstruierte Palastanlagen machen den Kulturtourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 洛阳 | Luòyáng | „Nördlich des Luo“, Luoyang |
| 洛河 | Luò Hé | Luo-Fluss |
| 龙门 | Lóngmén | „Drachentor“, Grottenort |
| 白马寺 | Báimǎ Sì | Tempel des Weißen Pferdes |
| 牡丹 | mǔdān | Pfingstrose |
| 水席 | shuǐxí | Wasserbankett |
| 唐三彩 | Táng sāncǎi | dreifarbige Tang-Keramik |
| 洛阳纸贵 | Luòyáng zhǐ guì | „In Luoyang wird Papier teuer“: Redewendung für ein begehrtes Werk |
Als Hauptstadt zahlreicher Dynastien, für die Longmen-Grotten, den Tempel des Weißen Pferdes, die Pfingstrosen und das Wasserbankett.
Die Grotten liegen südlich der Stadt am Yi-Fluss. Stadtbusse und Taxis fahren vom Zentrum und vom Bahnhof Luoyang Longmen dorthin.
Meist im April; der genaue Zeitraum hängt vom Wetter ab. Die bekanntesten Gärten sind dann sehr voll, frühe Morgenstunden sind ruhiger.
Zwei Tage reichen für Longmen, den Tempel des Weißen Pferdes, Museum und Altstadt. Mit Erlitou oder dem Museum der alten Gräber lohnt ein dritter Tag.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Wo der Gelbe Fluss die Berge verlässt und in die Ebene tritt, lag über Jahrtausende das Zentrum der chinesischen Welt – mit Orakelknochen, Buddhagrotten, Kungfu-Mönchen und vier alten Hauptstädten.
Stadt · Henan
Die Eisenbahn machte Zhengzhou groß – doch unter den Straßen liegen die Wälle einer Shang-Stadt aus der Frühzeit der chinesischen Städte.
Stadt · Henan
Zwischen den Gipfeln des Song Shan trainieren morgens Tausende Kungfu-Schüler. Rundum stehen Klöster, Akademien und Pagoden, die zusammen als „Mitte von Himmel und Erde“ gelten.
Stadt
Chinas alte Hauptstadt: Terrakotta-Armee, Seidenstraße, Luftfahrt und Solar.
Kunsthandwerk
Jingdezhen, Blau-Weiß, Seladon — das weiße Gold, das Europa jahrhundertelang nachahmen wollte.